Es gibt neue Features und Bugfixes zum Tool PBI Documentation.
Nach dem großen Release rund um komplette Fabric-Workspaces, den Vorlagen-Editor, den Versionsvergleich und die neuen Exportformate geht es direkt weiter. Aus der Community kam ein klarer Wunsch: Nicht nur Semantic Models und Berichte, sondern jedes einzelne Fabric-Element gezielt dokumentieren zu können. Genau das liefert das aktuelle Update – zusammen mit einer deutlich robusteren lokalen Verbindung zu Power BI Desktop.
🚀 Was ist neu?
🧩 Dokumentation einzelner Fabric-Elemente
Bisher lag der Fokus auf Semantic Models und ganzen Workspaces. Jetzt lässt sich jedes einzelne Fabric-Element gezielt über Workspace, Elementtyp und Element-ID dokumentieren.
Unterstützt werden unter anderem:
- Dataflows (Gen1 & Gen2)
- Notebooks
- Copy Jobs
- Data Pipelines
- Lakehouses, Warehouses und Eventhouses
- Dashboards
- KQL-Datenbanken und KQL-Querysets
- SQL Databases
- Environments
- Mirrored Databases
- Eventstreams
- Spark Job Definitions
- Reflexe (Data Activator)
- API-for-GraphQL-Items
Damit deckt das Tool nicht mehr nur den klassischen Power-BI-Teil ab, sondern die gesamte Breite einer modernen Fabric-Lösung.
🗂️ Eigene Vorlagen je Elementtyp
Ein Notebook dokumentiert man anders als ein Warehouse oder eine Data Pipeline. Deshalb bringt jedes Element seine eigene, passend zugeschnittene Dokumentationsvorlage mit – und die lässt sich wie gewohnt über den integrierten Vorlagen-Editor an eure Governance- und Compliance-Vorgaben anpassen.
🔗 Nahtlose Integration in den Workspace-Export
Die neuen Elemente sind kein Insel-Feature: Beim Export eines kompletten Fabric-Workspaces werden sie automatisch mit eigener Dokumentation erfasst und in der Workspace-Übersicht aufgeführt. So entsteht ein durchgängiges Gesamtbild der gesamten BI- und Datenplattform.
Und wie schon zuvor gilt: Beim Aktualisieren bestehender Dokumente bleiben manuell gepflegte Abschnitte erhalten, während Version und Änderungsprotokoll automatisch fortgeschrieben werden.
🩹 Stabilere lokale Power BI Desktop-Verbindung
Beim Verbinden mit einem lokal geöffneten Power BI Desktop-Bericht konnte in seltenen Fällen die Meldung Failed to resolve Python.Runtime.Loader.Initialize auftreten – meist nach einer Datenträgerbereinigung, durch Aufräum-Tools oder einen abgebrochenen Kopiervorgang.
Das ist nun behoben: Die benötigte .NET-Laufzeitkomponente wird jetzt integritätsgeprüft und atomar unter %LOCALAPPDATA% (statt im Temp-Verzeichnis) bereitgestellt und bei einem Ladefehler automatisch selbstheilend mit einer frischen Kopie neu aufgebaut. Die lokale Verbindung ist dadurch spürbar zuverlässiger.
Ideal für:
- Entwickler, die schnell aus Power BI Desktop heraus dokumentieren
- portable Nutzung ohne Installation
Fazit
Mit der Dokumentation einzelner Fabric-Elemente wird PBI Documentation vom reinen Power-BI-Werkzeug zu einer umfassenden Dokumentationslösung für die gesamte Microsoft-Fabric-Plattform – und dank der stabileren lokalen Verbindung läuft der Einstieg noch reibungsloser.
Wie immer freue ich mich über euer Feedback aus der Community. 🙌




